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16 Juni 2020

Tagebuch einer Diabetesberaterin

     

Meine Karriere als Krankenschwester begann vor 17 Jahren. Ich kümmere mich gerne um Menschen und unterstütze sie in schwierigen Zeiten. Ich wurde in Tschechien ausgebildet und habe dann einige Jahre auf der Intensivstation für Thoraxchirugie gearbeitet. Im November 2008 kam ich in die Niederlande, wo ich ebenfalls in der Thoraxchirurgie arbeitete, in den letzten Jahren als leitende Krankenschwester. Obwohl ich eine große Leidenschaft für die Pflegearbeit im Allgemeinen habe, spricht die chronische Pflege mich am meisten an: Menschen über einen längeren Zeitraum zu unterstützen und ihnen bei ihren zahlreichen Herausforderungen zu helfen. So kam es dazu, dass ich jetzt mit Menschen mit Diabetes arbeite.

Mein Weg zur Diabetesberaterin

Ich habe in den Niederlanden eine extra Ausbildung zur Diabetesberaterin absolviert. Seit sechs Jahren arbeite ich nun schon als Diabetesberaterin, zunächst an einem Universitätsklinikum und derzeit im Franciscus-Vlietland-Krankenhaus. Ich empfinde die Arbeit als Diabetesberaterin als sehr lohnend: Man hat intensiven und langfristigen Kontakt zu den Menschen, die man unterstützt. Ich kann meinen Patienten eine individuelle Betreuung bieten, indem ich sie einbeziehe und gemeinsam mit ihnen einen Plan ausarbeite. Durch diesen langfristigen Kontakt kann man eine wirkliche Beziehung aufbauen und in einigen Fällen sogar Freundschaften schließen!

Jeder Mensch ist unterschiedlich

Die Vielfalt der Menschen, die ich unterstütze, ist etwas ganz Besonderes. Jeder braucht etwas anderes, hat andere Bedürfnisse und eine andere Lebenseinstellung. Manche Menschen sind vorsichtig und sagen einem nur das, was man ihrer Meinung nach hören will – man muss darüber hinaussehen können, und ihnen dabei helfen, sich zu öffnen. Anderen fällt es schwer, mit ihrer chronischen Krankheit zurechtzukommen, sodass man einen anderen Ansatz wählen muss. Dafür habe ich vollstes Verständnis. Eines der schwierigsten Dinge bei der Diabetesversorgung ist, dass man manchmal keine Kontrolle über die Situation hat. Egal, wie gut man sich auch schlägt und wie sehr man sich anstrengt, manche Folgen und Komplikationen lassen sich einfach nicht vermeiden.

Ich glaube, dass es bei der Diabetesversorgung wichtig ist, die Entscheidung über das Management gemeinsam mit der jeweiligen Person zu treffen. Für mich es auch für unerlässlich, die Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetesversorgung genau zu beobachten. Es ist nicht nur wichtig, dass die Werte gut sind, sondern auch die Lebensqualität.


Über Zuzana

Mein Name ist Zuzana. Ich komme aus Tschechien und lebe und arbeite seit nunmehr 11 Jahren in den Niederlanden. Zu meiner Familie gehören auch zwei Katzen – von denen auch eine Diabetes hat. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und meinen Katzen, und ich liebe es, Sport zu treiben, zu kochen und zu reisen.

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